
Abschiedsbrief an die Kollegen: Danke sagen ohne großes Drama
Von Hand geschrieben · Mit Siegelwachs verschlossen · Per Link verschickt
Die übliche Abschiedsmail geht an den ganzen Verteiler und klingt nach Vorlage, dabei hast du mit manchen Kollegen jahrelang Mittagspausen, Deadlines und schlechte Tage geteilt. Ein guter Abschiedsbrief ist kurz, nennt ein, zwei echte Momente und sagt am Ende, wie man in Kontakt bleiben kann.
Kostenlos · Ohne Anmeldung · Versand per Link
So könntest du anfangen
“Heute ist mein letzter Arbeitstag, und der Abschied fällt mir schwerer, als ich nach vier Jahren gedacht hätte.”
“Bevor ich morgen meinen Laptop abgebe, möchte ich euch noch etwas sagen, das im Alltag immer zu kurz kam: Danke.”
“Ich werde den Kaffee um halb zehn in der Küche vermissen, und die Leute, mit denen ich ihn getrunken habe, noch mehr.”
Was du schreiben kannst
1. Nenne einen konkreten Moment, zum Beispiel die Nachtschicht vor dem Projektstart oder den Tag, an dem dir jemand beim Einstieg geholfen hat. Das bleibt hängen, ein allgemeines „danke für die tolle Zusammenarbeit“ nicht.
2. Lass Gründe für deinen Weggang und alte Konflikte weg, auch versteckte Spitzen. Wer gehen will, ohne Drama zu machen, schreibt nur über das, was gut war.
3. Schließe mit einem praktischen Satz: wie man dich erreicht, etwa über die private Handynummer oder LinkedIn, oder dass ihr bald einen Kaffee trinken geht. So wird aus dem Abschied keine Endgültigkeit.
Häufige Fragen
Q. Soll ich einen Brief an das ganze Team schreiben oder an einzelne Kollegen?
Am besten beides: ein gemeinsamer Brief für das Team, in dem du allen dankst, und ein paar persönliche Zeilen für die zwei oder drei Menschen, die dir wirklich nahe waren. Deine Führungskraft bekommt idealerweise ein eigenes Gespräch oder einen eigenen Brief.
Q. Kann ich den Brief erst an meinem letzten Arbeitstag öffnen lassen?
Ja. Du legst ein Öffnungsdatum fest, und der Brief wird an diesem Tag um 00:00 Uhr freigeschaltet. Den Link kannst du schon vorher per WhatsApp in die Teamgruppe schicken. Die Kollegen öffnen ihn im Browser, ohne App und ohne Anmeldung. Schreiben, Versiegeln und Senden kostet nichts.